Neben den Projektmitarbeitenden sind Menschen mit Behinderung die Hauptakteure im Projekt Smart im Alltag. Sie wissen selbst am besten, was wichtig für sie ist und was sie für ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben brauchen. Diese Menschen sind die Experten im Abbau von Barrieren im täglichen Leben! Das Projekt trägt sich im Wesentlichen durch die aktive Teilnahme dieses Personenkreises.

Daneben gehören natürlich auch die Mitarbeitenden dazu, die durch ihre Unterstützung der am Projekt teilnehmenden behinderten Menschen vor Ort, wesentlich zum Erfolg des Projekts beitragen.

Weiterhin zählen auch unsere Kooperationspartner zum Team. Sie stellen uns Geräte zum Testen zur Verfügung und beteiligen uns an Forschung und Entwicklung.

  • Benjamin Koepsell

    Das ist Benjamin, er leitet das Projekt seit Anfang an.

  • Alexandra Kern

    Das ist Alex, sie ist als Projektmitarbeiterin seit Projektstart dabei.

  • Albrecht Stangier

    Albecht ist durch seine jahrelange Projekterfahrung eine wichtige Hilfe für Smart im Alltag.

  • Albert Gebel

    Albert unterstützt das Projektteam bei Übersetzungen der Texte in leichte Sprache.

  • „PIKSL Queen“ trifft auf Smart im Alltag

    Als das PIKSL Labor im Jahr 2015 in Bielefeld eröffnete, erkannte Petras Betreuer sofort, dass das ein Ort sein könnte, an dem sie sich wohlfühlen, neue Leute kennenlernen und neue Erfahrungen machen könnte. Bis auch Petra das erkannte, bedurfte es einiges an Ermutigung, wohlgemeintem Zuspruch und einen gemeinsamen Besuch des PIKSL Labors ehe ihre Neugierde siegte und sie sich eines Tages ein Herz fasste, sich alleine aufmachte und mutig einen für sie bis dahin noch unbekannten Raum betrat – das PIKSL Labor: ein offener Ort zum gemeinsamen Lernen, zum Ideen entwickeln, für inklusiven Austausch, zum Abbau (digitaler) Barrieren.

    „PIKSL Queen“

    „PIKSL hat mein Leben verändert“

    Während Themen wie Smartphone, Computer, Laptop und Internet für Petra damals noch mehr oder weniger Fremdwörter waren, zählt jetzt, 5 Jahre später, Technik mit all seinen Facetten zu einem großen Bestandteil ihres Lebens.

    So entspannt sie sich nach ihrer Arbeit in der Cafeteria des Berufsbildungswerks Bethel gerne mit ihrem Smartphone. Mit diesem pflegt sie ihre Kontakte über Whats App und E-Mails, macht Fotos und schaut Videos auf YouTube.

    Darüber hinaus unterstützt sie aktiv das PIKSL Labor: So kann man sie z. B. regelmäßig auf den verschiedenen social media Kanälen sehen und hören. Hier informiert sie im PIKSL Newsletter über aktuelle Themen, Veranstaltungen und Neuigkeiten rund um das PIKSL Labor Bielefeld. Und im PIKSL Blog erzählt sie spannendes aus ihrem Alltag.

    Von der ehemals schüchternen und zögerlichen Petra, die noch einen großen Bogen um das PIKSL Labor gemacht hat, hat sie sich im Laufe der Zeit zur selbsternannten „PIKSL Queen“ entwickelt, die aus dem PIKSL Labor nicht mehr wegzudenken ist.

    Immer weiter, immer mehr

    Petras Wunsch ist es, immer mehr über Technik zu erfahren, sie kennenzulernen und auch ausprobieren zu können. Aus diesem Grund hat sie sich vor 2 Jahren dazu entschieden im Projekt Smart im Alltag mitzumachen. Zuerst noch zögerlich, ob smarte Geräte was für sie sein könnten, hat auch hier ihre Neugierde gesiegt und inzwischen hat sie schon einige Geräte getestet.

    Ob per Knopfdruck, Fernbedienung oder App – Petra meistert den Umgang mit smarten Geräten immer routinierter. Begeistert ist sie vor allem von Saugrobotern und Körperanalysewaagen. Hier hat sie schon einige Erfahrungen sammeln können und festgestellt, wie nützlich ihr eine solche Waage sein kann. Aus diesem Grund steht dieses Gerät – neben einem neuen Smartphone – auch ganz oben auf ihrem Wunschzettel.

    Spaß muss sein

    Besonders toll am Projekt findet sie, dass es interessierten Menschen die Möglichkeit bietet, smarte Geräte auszuleihen und zu testen, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was es an neuer Technik gibt und welche Geräte einem nutzen könnten.

    Am meisten Spaß hat Petra aber am regelmäßigen Treffen mit den Mitarbeiter*innen des Projekts. Gemütlich in ihrem Wohnzimmer beim Kaffee zu sitzen und sich gemeinsam ein neues Gerät anschauen, einzurichten und auszuprobieren ist einfach immer wieder spannend, lustig und eine willkommene Abwechslung. Und das nicht nur für Petra, sondern auch für uns!