Heute haben wir einen Saug-Roboter jemandem ausgeliehen.
Ich habe einer Frauen-Gruppe im TagWerk über unser Projekt erzählt.
Ich habe auch einige Geräte gezeigt.
Eine Teilnehmerin war von dem Saug-Roboter begeistert.
Sie wollte ihn sehr gerne bei sich zu Hause ausprobieren.
Wir haben uns heute Vormittag bei ihr getroffen.
Ich hatte den Saug-Roboter dabei.
Zuerst haben wir Kaffee getrunken.
Dabei haben wir noch paar Formulare ausgefüllt.
Zum Beispiel, wo wir Fotos von ihr veröffentlichen dürfen.

Danach haben wir den Saug-Roboter ausgepackt.
Erstmal steckten wir die Seiten-Bürstchen fest.
Dann schlossen wir die Lade-Station an Strom an.
Danach haben wir die Bedienungs-Anleitung gelesen.
Es ist gar nicht so viel, was man sich durchlesen muss.
In der Bedienungs-Anleitung gibt es auch Bilder.
So kann man die Bedienung des Saug-Roboters besser verstehen.

Man kann den Saug-Roboter über eine Fern-Bedienung steuern.
Oder über ein Smartphone.
Wir haben zuerst über die Fern-Bedienung gesteuert.
Weil das Haus, in dem die Teilnehmerin lebt, noch kein WLAN hat.
Eigentlich muss der Saug-Roboter erst 4 Stunden aufgeladen werden.
Das hatte ich aber schon im Büro erledigt.
Deshalb konnten wir sofort anfangen.

Die Fern-Bedienung ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt.
Im oberen Teil befindet sich eine Anzeige.
Dort sieht man die aktuelle Uhrzeit.
Und wie stark der Roboter saugen soll.
Und die Start-Zeit, zu der er starten soll.
Wenn man eine Start-Zeit eingegeben hat.

Unter der Anzeige gibt es mehrere Tasten.
Mit der ersten Taste kann man den automatischen Modus wählen.
Mit der zweiten Taste kann man einstellen, wie stark der Roboter saugen soll.
Unter diesen Tasten gibt es eine, mit der der Roboter startet.
Oder eine Pause machen kann.
Um diese Taste herum gibt es Pfeil-Tasten.
Damit kann man den Roboter nach vorn oder nach hinten steuern.
Oder nach links, oder nach rechts.

Im unteren Bereich der Fern-Bedienung gibt es noch 4 Tasten.
Mit der ersten Taste kann man auf einem Fleck saugen.
Mit der zweiten Taste kann man an der Wand entlang saugen.
Mit der dritten Taste soll der Roboter  nur in einem Zimmer saugen.
Mit der vierten Taste fährt er zurück zur Lade-Station.
Außerdem gibt es noch zwei Tasten, um die Uhrzeit einzustellen.
Damit kann man auch dem Roboter sagen, dass er automatisch startet.
Zu einer bestimmten Uhrzeit mit dem Saugen.
Das nennt man auch Programmieren.

Zuerst hatten wir die Uhrzeit eingestellt.
Da gibt es das Problem, dass die Anzeige nur Zahlen von 1 bis 12 anzeigt.
Man sieht also nur an den Abkürzungen AM und PM, ob es vormittags oder nachmittags ist.
AM bedeutet vormittags.
PM bedeutet nachmittags.
Das gleiche Problem gibt es, wenn man die Uhrzeit einstellt.
Wenn man den Saug-Roboter programmieren will.
Wir haben den Saug-Roboter auch gleich für eine Uhrzeit programmiert.
Und waren gespannt, ob er um diese Uhrzeit startet.
Bis dahin probierten wir die verschiedenen Befehle aus.
Wir ließen den Roboter auch kreuz und quer durchs Zimmer fahren.

Bei Kabeln, die frei rumliegen, muss man aufpassen.
Der Saug-Roboter kann darin hängen bleiben.
Und man muss aufpassen, dass er nicht stecken bleibt.
Unter Möbeln, die zu nah am Boden liegen.
Aber es hat alles geklappt.
Wir schickten den Saug-Roboter auch in Richtung Treppen-Stufe.
Wir wollten sehen, ob er erkennt, dass es abwärts geht.
Er hat es erkannt und ist umgekehrt.
Dann schickten wir ihn zur Lade-Station zurück.
Wir wollten sehen, ob er zur einprogrammierten Uhrzeit losfährt.
Bis dahin hatten wir noch etwas zu besprechen.
Genau zur programmierten Uhrzeit fuhr der Roboter los.
Wir hatten alles richtig gemacht.
Und haben uns sehr gefreut.
Zum Schluss haben wir noch geübt, wie man den Saug-Behälter leert.
Das war ein wenig schwierig.
Es gibt den Behälter, der den aufgesaugten Staub auffängt.
Es gibt auch einen Behälter mit dem Filter.
Und die Roll-Bürste, die man reinigen muss.
Das Einsetzen und Rausnehmen muss man etwas üben.

Nun hat die Teilnehmerin den Saug-Roboter 4 Wochen lang zu Hause.
Sie kann ihn ausprobieren.
Und ihre Erfahrungen machen.
Ich werde sie nächste Woche besuchen.
Und schauen, ob sie in der Woche gut damit zurechtkam.

Vorläufige Feststellung:

Die Einrichtung des Saug-Roboters ist etwas kompliziert.
Für Menschen, die nicht lesen können, sind die Bilder nicht genug.
Um die Bedienung zu verstehen.
Gerade für Menschen, die wenig mit Geräten zu tun hatten.
Auf YouTube gibt es einige Anleitungen.
Sie sind auf Deutsch und sehr ausführlich.
Das ist vielleicht für Menschen eine Hilfe.
Die selbst die Geräte einrichten können.
Wenn sie WLAN und ein Smartphone haben.

Besonders die Einstellung der Uhrzeit ist schwierig.
Die Anzeige im 12-Stunden-Format und AM und PM ist nicht jedem bekannt.
Der Teilnehmerin war diese Art der Uhrzeit-Anzeige neu. Gesaugt hat der Roboter aber sehr gut.
Man muss auch keinen schweren Staubsauger hinter sich her ziehen.
Es muss auch niemand in meine Wohnung kommen, um zu reinigen.
Für manche ist es eine große Erleichterung.
Doch um den Saug-Roboter leer zu machen, muss man sich doch nach unten bücken.
Wenn man sich nicht hinhocken kann.
Oder man muss den Roboter auf den Tisch stellen.
Um den Behälter und die Bürste heraus zu nehmen.
Und sie dann sauber zu machen.
Wenn man sich aber nur eingeschränkt bewegen kann.
Oder wenn man im Rollstuhl sitzt.
Dann ist das schwierig oder sogar unmöglich.
Dann ist man doch wieder auf Hilfe angewiesen.
Aber das müssen wir erst noch herausfinden.

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